ICH möchte #boycottqatar2022 unterstützen!

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„Obwohl es mir als Fußball-Junkie in der Seele weh tut, gibt es keinen anderen Weg.“ 
Michael Bruecker

 

„Ich unterstütze diese Aktion vollkommen und bin dafür, dass sie sich mit anderen weltweiten Aktionen koordiniert, so dass JEDER Fußballverband mit E-Mail und Briefsendungen überhäuft wird mit der Aufforderung, die WM 2022 abzusagen oder in ein anderes Land zu verlegen. Eine Anmerkung jedoch: Ihr führt den Punkt mit der fehlenden Fußballkultur an - in meinen Augen trübt dieser Punkt die Glaubwürdigkeit. Auch Nationen, welche noch nicht die ganz große Fußballkultur sollten das Recht besitzen, ein Sportevent dieser Größe auszurichten, sofern dies finanziell möglich ist. Die Untergrabung von Menschenrechten ist jedoch absolut inakzeptabel. Es muss deutlich werden, dass diese WM direkt mit bisher knapp 7000 Toten Arbeitern, 7000 zerstörten Familien und Freundeskreisen direkt assoziiert wird. Kontaktiert die lokalen Kreissportverbände und Regionalverbände Deutschlands, eventuell auch hochrangige Politiker und Sportfunktionäre, welche die Aktion unterstützen. Es bleiben nur noch knapp 9,5 Monate Zeit.“ 
Hakim Benrali

 

„So sehr ich Fußball-Weltmeisterschaften genieße: In einem Land, das seinen Reichtum und seine Stadien auf Kosten von Menschenrechten und Menschenleben baut, darf keine WM stattfinden.“  Johnny Dähne

 

„Fußball ist meine große Leidenschaft. Ich habe lange selbst gespielt, war Jugendtrainer und Dauerkartenbesitzer meines Herzensvereins. Dass die WM in Qatar stattfindet, ist für alle wirklichen Fußballfans eine Zumutung. Die Gründe sind ja alle bekannt. Aus deutscher Sicht ist zudem diese „Die-Mannschaft-Nutella-Krombacher-Rummenigge-Connection“ nicht mehr zu ertragen.“
Michael Keitmann

 

„Als Fan des VfL Bochum ist die Entwicklung im modernen Fußball schon länger mehr als grotesk. Katar trumpft das aber alles noch und zeigt, wie abartig das Ganze geworden ist. WM nächstes Jahr? Nicht mit mir.“ 
Timo Hengst

 

„Als Fußballfan ist es für mich angesichts der brutalen und offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen beim Bau der Stadien und der erhärteten Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergabe selbstverständlich zu sagen: Boycott Qatar 2022! Die FIFA hat keine Belohnung durch uns Fußballfans für ihr fragwürdiges Handeln verdient! Echte Fußballfans zeigen Haltung! Danke für den Aufruf!“ 
Daniel Büttrich

 

„Auch wenn Franz Beckenbauer keine Sklavenarbeiter in Ketten gesehen hat sprechen die Opfer Bände.“
Thorsten Löhmer

 

„Ich bin dafür, alle Länder, die sich nicht an die Menschenrechte halten, von WM und auch Olympischen Spielen auszuschließen. Qatar war von Anfang an nur ein einziger korrupter Sumpf. Beckenbauer und Konsorten sollten sich in Grund und Boden schämen. Für 4 Wochen müssen Menschen unter unwürdigen Umständen leben und sterben. Es wird Zeit, den Organisationen zu zeigen, bis hier und nicht weiter. Die Fifa sollte sich schämen, aber das setzt ja ein Gewissen voraus.“ 
Sabine Ruttmann

 

„Diese WM verdient keine Beachtung. Keine Fernsehzuschauer. Keine Berichte in den Medien. Nur die Spieler, allein auf dem Platz.“ 
Thomas van Laak

 

„Es ist nicht nur der größte Skandal in der Geschichte des Fußballs, dass die WM nach Katar geht, sondern ein noch viel größerer, dass die Welt dabei zusieht und nichts unternimmt. Jeder Fan und Spieler sollte entscheiden, ob er gleichgültig dabei mitmacht oder seine Stimme erhebt, zumindest durch einen Boykott. 
Niklas Pfaff“ 


„Fußball-Fun auf Kosten von Menschenrechten - ein absolutes No-Go!“ 
Isabelle Benner

 

„Als Inhaber des Dresdner Fußballmuseums unterstütze ich diese Initiative zu 100%.“ 
Jens Genschmar

 

„Jeder Verband, der an dieser Schande einer WM teilnimmt, macht sich schuldig (mehr als 6500 Tote auf den Baustellen). Ich bin immer ein Fan der Nationalmannschaft gewesen, insbesondere bei Turnieren, aber ich möchte nicht, dass der DFB daran teilnimmt. Ich bin sicher, ein Boykott der WM brächte überall auf der Welt einen unfassbaren Imagegewinn. Deutschland wäre quasi vorab Weltmeister, ohne daran teilzunehmen.“  Stefan Bruno

 

“Stop this mind-blowing bloody brutality for a very common sport- game 🥅⚽...
How can one enjoy it under these inhuman price for a little bit enjoyment and pleasure? Wake up please and help stopping this development in the name of healthy sportsmanship. We need healthy boundaries to enjoy one of the mankind most beautiful achievements: SPORTS!!!  So do we really want back to the time of ‘Roman-Gladiator-Games’? We should be smarter than this.“ 
Raija Ostermann

 

„Der Profifußball bzw. die großen Verbände haben sich schon viele Skandale erlaubt. Doch spätestens jetzt ist eine Grenze überschritten worden. Selbst als wahrhaftiger Fußball-Fan muss man von diesem Großturnier Abstand nehmen und ein Zeichen setzen. Bei mir bleibt der Fernseher aus - ich hoffe, dass sich dem viele andere anschließen werden!“  David Maier

 

„Fifa, Verbände und Vereine haben in den letzten Jahren ach so viele Kampagnen und Projekte zu den Themen Menschenrechte, Rassismus, Gleichstellung, Klima etc. losgetreten und zeigen und wie ernst es ihnen selbst mit diesen Initiativen war und ist. Jedem, der noch so ein dämliches Schild mit Respekt o.ä. hochhält, der in einem noch so schicken Video auftritt und dann selbst zur WM fährt oder diese rechtfertigt, sollte der Arm oder die Zunge abfallen (bildlich gesprochen).“ 
Klaus Albrecht

 

„Obwohl oder gerade weil ich Fußball liebe, darf diese unsäglich moralisch verwerfliche Veranstaltung nicht durch die Teilnahme zivilisierter Länder legitimiert werden.“
Harald Kuhn

 

„Was in Katar mit den ‚Arbeitersklaven‘ passiert, geht gar nicht. Es ist nur noch beschämend, was die hohen Sportfunktionäre von sich geben. Darüber hinaus ist Katar keine Fußballnation. Eine Farce, an der sich viele reich gerieben haben. Sport???? Nein, Business auf Zuhälterniveau.“ 
Bernhard Eber

 

„Ich bin dafür, dass DFB und UEFA die WM 2022 boykottieren. In diesem Land hat Fußball keine Tradition, Menschenrechte werden mit Füßen getreten, Tausende Tote auf den Baustellen. Ich würde die Auswahl von WM-Gastgebern generell abschaffen und dem aktuellen Weltmeisterland die Ausrichtung der nächsten oder übernächsten WM übertragen. Damit wäre automatisch sichergestellt, dass Weltfußball dort gespielt wird, wo er geprägt wird und wo er Zuschauerresonanz hat.“
Thomas Felsch

 

„Ich liebe es, Fußball zu spielen und die wirklich guten Kicker live im Stadion oder vor dem Fernseher mitzuverfolgen. Leider hat der Kommerz auch im Fußball seit langer Zeit schon die Oberhand. Trotzdem ist Fußball und Sport allgemein ein wunderschönes Phänomen, welches Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen, Hautfarben, Geschlechtern, u.v.m zusammenbringt und für einige Stunden viele Probleme vergessen lässt. Was da aber in Qatar geschieht, kann kein Mensch rechtfertigen oder schönreden. So etwas darf nicht unterstützt werden, egal wie sehr man/frau diesen Sport auch liebt.“
Samuel Zimmermann

 

„Ich hoffe, der DFB zeigt Rückgrat und boykottiert die WM. Ich finde, die Spieler sollten sich auch dagegen aussprechen. Die Frage ist, warum berichten die Medien wieder nicht davon? 6.500 tote und keinen interessiert es ?“ 
Ewa Trawinska


„Ich unterstütze den Boykott gegen die WM 2022 in Katar, da wir Fußball-Fans in alle Welt ein Zeichen setzen müssen, damit die FIFA die sportlichen Werte nicht immer weiter mit den Füßen tritt!“   
Oliver Steffan

 

„Die Fußballromantik ist allenfalls noch bei den Amateuren vorhanden. Der Fußballkommerz wird weiter aufsteigen (Ikarus lässt grüßen), aber die Fallhöhe könnte tödlich sein. Es wird sich, ein nicht unerheblicher Teil der echten Fans abwenden.“  Werner H. Dunkel

 

„Es ist echt erschütterlich, wenn wir sehen, wie weit der moderne Fußball gehen kann. Wir sehen es in der Liga und wir sehen es global. Für Geld und mit der Macht mächtiger Verbündeter werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Können wir dagegen mobil machen? Ja! Das ist ein Thema, was nicht nur aktive Fans angeht, sondern was uns alle betrifft. So geil kann niemand auf Fußball sein, dass er diese Schattenseiten akzeptieren kann, um Chips und Bier auf der Couch beim Länderspiel zu genießen, während dort Menschen verrecken!“  Torsten

 

„Ich unterstütze #BoycottQatar2022, weil der Fußball in seiner Blase nur noch für sich selbst zu existieren scheint und die Funktionäre ausschließlich auf den eigenen Vorteil aus sind. Dieser scheint ihnen sogar so wichtig zu sein, dass Menschenrechte mit Füßen getreten werden können. Von dieser Art Fußball (und dieser absoluten Kommerzveranstaltung, für welche es keine ethischen und moralischen Werte zu geben scheint) gilt es sich nun für einen besseren Fußball mit weniger Kommerz und deutlich mehr Menschenwürde zu distanzieren.“   
Yannik Uchtmann

 

„Großes Lob für die Initiative! Würde mir sehr wünschen, dass Verantwortliche und Spieler ebenso den Mut haben und das Turnier boykottieren! Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben ...“
Robin S.

 

„Zum Glück bin ich auf diese Seite gestoßen und ich merke, dass ich nicht alleine da stehe! Die WM in Katar ist der Höhepunkt einer traurigen Entwicklung des Fußballs. Nichts an dieser WM hat noch damit zu tun, wie ich den Fußball im Kindergartenalter lieben und später schätzen gelernt habe. Wie pervers ist es auch, dass man Stadien unter schlimmsten Arbeitsumständen hochzieht, einige Arbeiter sogar auf dem Gewissen hat und die Stadien werden aber eigentlich gar nicht regulär gebraucht? Noch dazu die Diskriminierungen. Ich will wieder einen Teil meines geliebten Fußballsports zurückbekommen und deshalb boykottiere ich Katar, auch als Zeichen an mein Umfeld, welches mich als leidenschaftlichen Fußballer kennt.“ 
Jannis Horn


„Absolut notwendig! Höchste Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen und die Missstände klar zu benennen.“

Michael Schupe

 

„Die Initiative von Euch ist große klasse! Vielen Dank! Wir machen in unseren Kirchengemeinden zu Europa- wie auch Weltmeisterschaften jeweils ein ökumenisches public viewing. Die WM in Katar werden wir selbstverständlich boykottieren. In der Zeit, wenn die Spiele der deutschen Mannschaft sein werden, überlegen wir uns, zeitgleich Konzerte und andere Veranstaltungen zu organisieren. Um den Boykott der WM in Katar damit zu unterstützen.“

Wolfgang Weber

 

„So wird Fußball zum kommerziellen Produkt ohne Wert. Ich boykottiere die WM in Katar!“

Rainer Oberkötter

 

„Neben den bereits häufig genannten Gründen wie Korruption, Menschenrechte und fehlende Fußballkultur, lehne ich eine Fußball-WM in Katar vor allem auch aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes ab. Zehn Stadien in einem Land mit deutlich weniger Einwohnern als Berlin zu bauen, ist absurd und eine bisher selbst im durchkommerzialisierten Fußball noch nicht dagewesenen Verschwendung endlicher Ressourcen.“

Paul Fremer

 

„Menschenrechte, Fehlanzeige. Stattdessen eine homophobe Gesetzgebung, Arbeitssklaven u. Scharia. Volle Unterstützung für diesen mehr als berechtigten Boycott.“

Stefan Schulte-Hermann

 

„Danke, ich hoffe, wir können zumindest ein Zeichen setzen gegen dieses Kommerzevent! Bei sehr viel Gegenwind werden sich auch potentielle Sponsoren überlegen, ob sie ihren Namen / ihr Produkt damit verbunden sehen wollen.“

Petra Herda

 

„KEINEN MILLIMETER FUSSBALLHERZ FÜR ORGANISIERTE VERBANDSKORRUPTION VON FIFA UND DEN UNTERSTÜTZENDEN NATIONALVERBÄNDEN, VERBRECHERISCHE AUSBEUTUNG VON MENSCHEN UND INSTRUMENTALISIERUNG DES SPORTES ZU PROFITORIENTIERTEN ZWECKEN.“

Ulli Münsterberg


„Danke für euren Einsatz. Ich habe für mich auch schon länger festgestellt, diese WM für mich nicht stattfindet!“

Dirk Ciomperlik


„Ich habe drei Jahre in Katar gelebt und den Aufbau für die WM mitverfolgt. Die Manipulationen im internationalen Fußballverband sind nach Blatters Abgang nicht eingestellt worden. Auch die WM damals in Deutschland ist von begründeten Vorwürfen nicht frei. Mir tun nur die Fußballspieler Leid, die unter einer solchen Verwaltung leiden müssen. Allerdings müsste von deren Seite ebenfalls ein Widerstand stattfinden. Für den ehrlichen Fußball, bezahlt oder nicht.“

Gerhard Schwarz

 

„Vielen Dank für diese Initiative. Die Botschaft des Aufrufs ist eindeutig und klar. Inhaltlich ist alles gesagt. Jetzt muss der Aufruf in die Öffentlichkeit. Dazu will ich gerne beitragen.“
Lorenz Peiffer, Sportwissenschaftler

 

„Back to the roots! Das würde ich mir für die FIFA gerne wünschen, wenn es nicht schon seit der Gründung um (macht-)politische Interessen gegangen wäre. Vielleicht kann man den Gründern anfänglich noch unterstellen, dass sie es wirklich ernst mit dem sportlichen Vergleich meinten. Spätestens mit der WM 1974 begann das Raumschiff der Funktionäre vom Boden abzuheben. Die Schiebereien um die WM 2006 und die folgenden Vergaben gipfeln in der WM in Qatar. Äußere Witterungsbedingungen waren noch nie so fußballfeindlich wie hier. Dass die arbeitsrechtlichen Bedingungen der FIFA egal sind, hatte man schon in Südafrika und Brasilien hingenommen, da ist Qatar die nächste Steigerung. Die extremen politischen Verhältnisse in der ganzen Region mit Menschenrechtsverletzungen, archaischen Strafstrukturen, keine Religionsfreiheit, Diskriminierung von Frauen (mit zynischer Ausnahmeregelung von Zulassung von Zuschauerinnen nur während der WM) und weiteren Mängel an menschlichen Grundrechten, verbieten hier eine WM.“

Jürgen Koch

 

„Fußball ist demokratisch, also muss er für alle da sein. Katar aber gehört zu den Regimen, die auf besonders schlimme Weise wollen, den Fußball zum Vergnügen von wenigen zu machen. Daher gehört die WM 2022 im Katar boykottiert.“ 

Martin Krauss, Journalist

 

„Es ist alles bekannt: Die Qatar-Fußball-WM ist ein auf Menschenrechtsverletzungen, Korruption und Destruktionskapitalismus begründetes Unternehmen.“

Bero Rigauer


„Wir als gemeinnütziger Verein, der im Fußballkontext Bildungsarbeit leistet, werden nicht einfach so tun, als sei die WM 2022 ein Turnier wir jedes andere. Normalerweise begleiten wir als Fußballbegeisterte Welt- und Europameisterschaften mit einem kritischen Kulturprogramm, an das sich ein gemeinsames Fußballschauen am Fernseher oder vor der Leinwand anschließt. 

Mit der Weltmeisterschaft in Katar ist nun eine Situation erreicht, die einen komplett anderen Umgang mit diesem Fußballturnier erfordert. Die Kombination aus ausufernder Kommerzialisierung des Fußballs, maximaler Vermarktung des Produkts Fußball-WM und den „Merkwürdigkeiten” ihrer Vergabe bei gleichzeitiger Missachtung der Menschenrechte im Austragungsland hat das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.

Die staatliche Diskriminierung von Frauen in Katar, das gesetzliche Verbot der Homosexualität, die miserable, sklavenähnliche Situation der „Gastarbeiter*innen” und nicht zuletzt die fehlende Fußballkultur – all das hat uns dazu bewogen, als Fußballfans unseren Protest gegen dieses WM-Turnier mit Gleichgesinnten zu organisieren. Ein anderer Fußball ist nötig! Ein anderer Fußball ist möglich!“

Gesellschaftsspiele e.V., Berlin

 

„Irgendwann ist Schluss mit lustig. Die Kommerzialisierung des Fußballs, getrieben allen voran von der FIFA, treibt immer seltsamere Blüten, so dass es jetzt auf ein Zeichen ankommt: Eine Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ist ein No Go - aus sportlichen und politischen Gründen.“ 

Bernd Siegler, Autor


„Obwohl kampagnenskeptisch, unterstütze ich diese Aktion angesichts der erbärmlichen Aussichten einer WM in Katar. Schon die WM in Russland 2018 hätte nicht stattfinden dürfen, wenn man grundsätzliche Maßstäbe sportlicher Fairness und politischer Würde anlegt. Für mich macht eine Kampagne jedoch im Prinzip nur Sinn, wenn das längerfristige Ziel die Überführung der FIFA in den Schoß einer supranationalen, demokratisch legitimierten Organisation ist. Im Kontext von politischer Würde und lauterem, transparentem Verhalten sollte die Aktion allerdings auch den DFB ins Visier nehmen und einzelne Vereine gezielt adressieren. Ich halte es für nicht nachvollziehbar, dass Bayern München auf der einen Seite die Kurt-Landauer-Stiftung unterstützt und andererseits rein kommerziell begründete Sportbeziehungen zu Saudi-Arabien und eben Katar pflegt. Da geht mir der Pragmatismus der „fortschrittlichen“ Kräfte etwas zu weit. In diesem Sinne bin ich an Bord.“

Diethelm Blecking, (Sport-)Historiker


„Ich unterstütze Boycott Qatar, weil Fußball, als Spiegelbild gesellschaftlicher Zustände im Sportlichen, eine basisdemokratische Möglichkeit bietet, auf Missstände hinzuweisen. Wenn der 'Wähler' Fußballfan sich dem Spektakel verweigert, dann wird auch der Missbrauch von Macht, Menschen und Finanzen im Fußball mittelfristig keine Zukunft haben. Diese Utopie gönne ich mir.“
Dirk Mederer

„Ein Weltmeisterschaftsturnier am Persischen Golf ist völlig legitim, auch in dieser Region gibt es viele begeisterte Fußballanhänger. Auch eine WM im Winter, die viele nationale Ligen in anderen Teilen der Welt in ihrer normalen Routine behindert, halte ich für keine Katastrophe.
Aber eine WM in einem Land, das Homosexualität unter Strafe stellt, das seine Arbeitsmigranten menschenunwürdig behandelt und in dem Frauen nach wie vor keine tatsächliche Gleichberechtigung genießen, sollten wir nicht hinnehmen.
Es gibt gute Gründe, den organisierten Fußball auf Antidiskriminierung, Diversität und demokratische Teilhabe zu verpflichten. Verpflichten wir ihn darauf! Daraus folgt dann, nicht nur, dass eine WM in Katar abzulehnen ist.“
Christoph Schottes, Lektorat Verlag Die Werkstatt

 

„WM in Qatar - ein weiterer Schritt in Richtung Kommerzialisierung des Fußballs. Menschenrechte und Nachhaltigkeit bleiben auf der Strecke. Nein Danke!“

Wolfgang Pelull, Politikwissenschaftler

„Ich frage mich schon, wie man als Fußballfan ohne moralische Bedenken eine WM in Katar, deren ausbeuterischen und geopolitischen Hintergründe hinlänglich bekannt sind, verfolgen kann. Andererseits: Auch ich trage Klamotten, die made in China sind und auch ich habe schon tierische Produkte gegessen, die genauso auf Erniedrigung und Ungleichheiten beruhen wie die WM in Katar. Der Mensch scheint die Fähigkeit zu besitzen, Offensichtliches auszublenden, sei es aus Wolllust oder schlicht Faulheit. Auf die WM in Katar bezogen schließe ich daraus, dass die einzige Möglichkeit, die machtpolitische Einflussnahme Katars einzuschränken, darin besteht, nicht über diese WM zu berichten. Da sind Fernsehen wie Print- und Online-Medien gefragt, denn auf den Konsumenten kann man sich nicht verlassen.“
Lennart Kinck

„Mit Eurer Seite habt ihr meinen Nerv getroffen. Ich bin seit 51 Jahren Fußball-Fan, aber die Vergabe der WM nach Qatar hat auch mich sprachlos gemacht. Eure angesprochenen Tatsachen, welche eine Austragung der WM in Qatar unmöglich erscheinen lassen, teile ich voll und ganz.“
Christian Weber

„Es gibt augenscheinlich kaum Gründe, die aus einer moralischen Perspektive heraus diese WM rechtfertigen. Auch bei vorherigen Großveranstaltungen des Sports gab es bereits kommerzielle und auch machtpolitische Aspekte. Umso wichtiger erscheint es, nicht in Resignation zu versinken, sondern die eigenen Einflussmöglichkeiten zu nutzen, seien diese auch noch so klein. Ich möchte mich nicht auf den "guten Willen" einer Dachorganisation oder der Medien verlassen. Nehmen wir doch die Kommerzialisierung ernst: Jede Werbung und Unterstützung der WM durch Firmen kann durch mich als Konsumenten aktiv abgelehnt werden. Ich brauche nur eine Liste der Sponsoren und kann allein schon durch mein eigenes Konsumverhalten den Werbeeffekt ins Negative verkehren. So wären vielleicht finanzielle Interessen zumindest einmal in meinem Sinne.“
Markus Panning

„Seit spätestens der 90er Jahre gibt es kein WM-Turnier, welches nicht „gekauft“ wurde. So ehrlich müssen wir alle sein! 2006? Hätte Herr Beckenbauer gesagt, „Ja und? Aufwandspauschale ...“ - es gebe null Diskussionen. Aber Katar schießt den Vogel tatsächlich ab. (…) Ich persönlich mag als leidenschaftlicher Fußballfan dem ganzen Treiben immer weniger zusehen. Und wenn sehr viele die WM 2022 einfach ignorieren, könnten möglicherweise Zeichen gesetzt werden - und der Fußball vielleicht „zurückgeholt“ werden …!?“

Jürgen Franke

 

„Es war für mich unerträglich mitzuerleben, wie die sportlichen Gremien aus aller Welt (und natürlich auch aus Deutschland) sich kaufen lassen von einem Land, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Da ist es fast zweitrangig, dass dieses Land mit Fußball so viel zu tun hat wie Chuck Norris mit Angst.
Vielen Dank für diese Initiative. Inhaltlich ist alles schon gesagt worden. Ich werde kein Spiel schauen und, wann immer das Thema besprochen wird, dafür werben, diese WM nicht zu schauen.“

Tim Heywinkel

Es ist nur noch unsäglich wie unser Sport von Fifa, Uefa und DFB kaputt gemacht wird. Jeder hält die Hand auf und macht für Wettanbieter Werbung. Dass die den Kindern noch in die Augen schauen können. Der Amateurfußball stirbt und der DFB wundert sich. 
Jörg Bode


Euer Vorhaben ist gut. Wie soll ein Boykott gegen eine Veranstaltung, die mit zutiefst korrupten Mitteln zustande kommt, falsch sein? Die Überkommerzialisierung ist ein weiterer Grund für eine Nichtteilnahme der Mannschaft und der Fans. Die Fifa ist nach Blatter noch korrupter geworden. 
Klaus Liese


Dass die FIFA durch und durch korrupt war und ist, ist ja nichts Neues. Ich glaube nicht, dass auch nur irgendeine WM ohne Geldzahlungen vergeben wurde. Mit der Vergabe der WM nach Quatar hat das dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Ich habe für mich schon seit 2010 beschlossen, diese WM zu boykottieren! 
Wolfgang Steiner

„Ob Waffenlieferungen oder eine Fußball-WM, wir machen uns mitschuldig und sanktionieren Unrechtssysteme. Die Lage der Menschenrechte wird sich nicht nachhaltig verbessern.“
Martin Ananiadis

„WM 2022 in Qatar: Absoluter Dammbruch! Die einzige Möglichkeit dem Einhalt zu gebieten, ist der Fanboykott. Schwer zu verwirklichen, aber möglich und nichts wäre effektiver! Meine Idee: ein Parallel Turnier für Fußballfans (Hallenturnier, Futsal World Cup oder andere Sportarten wie Handball etc).“
Paul Neumann

„Danke, dass ihr euch gegen diese WM in Qatar stark macht, auch wenn dies ein Kampf gegen Windmühlen sein wird. Aber solang man Menschen für dieses Thema sensibilisieren kann und dazu bringt, diese WM nicht zu verfolgen und die FIFA und deren Machenschaften hinterfragt, hat man schon gewonnen.“ Martin Rottenfusser

„Dass mit Fußball Geld verdient werden muss, ist eine Sache. Wie, wo und mit wem dies geschieht, eine andere...“
Patric Mekas


„Ich werde es nicht allzu schwer haben, die WM 2022 zu ignorieren. Ich habe schon länger mehr oder minder abgeschlossen mit dem internationalen Fußballgeschäft und bereits 2018 so gut wie keine WM-Spiele im TV angeschaut. Ich unterstütze Eure Initiative, auch wenn das Fußballherz, das mal so für diesen Sport geschlagen hat, dabei echt wehtut.“
Sven Bremer, Journalist und Buchautor

„Eine WM in Quatar? Unsere Fußballfreude ist endgültig auf der Palliativstation angekommen!“
Moritz Voges

„Ich hab auf den ganzen Fußballkommerz eh keine Lust mehr. Lieber ein Jugend- oder Kreisklassen-Kick. Und jetzt noch Katar. Nein danke.“
Robert Schmid

„Vielen Dank für eure Initiative, die mehr als überfällig ist. Seit längerem habe ich für mich entschieden, dass eine WM erstmalig seit 1970 für mich im TV nicht stattfinden wird. Das beste Spiel der Welt hat endgültig seine Seele verkauft. Shame on you, FIFA!“
Frank Schwabe

"Ich bin für einen Boykott, da in Katar die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Die Berichterstattung ist selten kritisch genug und die Kataris lassen die mehr als berechtigte Kritik mit ihrem Geld vergessen."
Jonas Barkey

„Total absurd wird das Ganze, wenn dann während der WM-Übertragungen noch die üblichen FIFA-Spots zu Themen wie Fairplay, Equalpay, RESPECT und NoTo Racism laufen. Das ist ungefähr so überzeugend, als würde die AfD während der Übertragung ihres Parteitages in den Pausen Spots senden, in denen sie sich für ein offenes und buntes Deutschland einsetzt. Danke, dass Ihr diesen für einen Fußball-FAN nicht mehr zu ertragenden Irrsinn offensiv thematisiert und den Boycott-Aufruf gestartet habt!!“ 
Thomas Braun

 

„Ich möchte ein Zeichen setzen gegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption. Mich macht es wütend, dass die WM dort stattfinden soll. Danke für diese Initiative.“ 
Gligorijevic Marija

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wo dieser Grundsatz nicht gilt, muss er vehement eingefordert werden. Da darf der Fußball keine Ausnahme machen.“ 
Daniel Schweiker

 

„Reclaim the game!“ 
Frank Nowotzin

 

„Hatte jemand ernsthaft die Hoffnung gehabt, Corona würde jemanden zur Besinnung rufen? Nein, es soll alles so weitergehen, incl. Qatar und der EM in x verschiedenen Infektions-Herden bzw. Städten. Die wirtschaftlichen Zwänge treffen mal wieder die Amateur-Vereine und die Profis in der zweiten Reihe. Oder hat da vielleicht doch einer den Bogen zu stark überspannt ? Siehe den Profi-Tourismus bei geschlossenen Grenzen.“  Dr. Albrecht Thiel

 

„Dem modernen Fußball muss Einhalt geboten werden. Es kann nicht sein, dass dieses Geschäft weiter boomt und Millionen-Umsätze gemacht werden, während grundlegende Menschenrechte komplett missachtet werden. Ich unterstütze die Initiative, da ich einfach nichtmehr mit ansehen kann, wie FIFA & Co vor den Augen der Welt mit Korruption und schweren Menschenrechtsverletzungen durchkommen und daraus auch noch Profit schlagen. (…) Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass der Volkssport Fußball zu seiner Basis zurückkehrt und dass der Fußball endlich wieder für die Werte einsteht, die er ständig propagiert.“ 
Florian Pittel